Chic Nature – nachhaltige Trends, die uns bewegen

Beim Thema neue Wege in der Nachhaltigkeit zu finden sind auch sehr oft österreichische KünstlerInnen und DesignerInnen führend tätig!

 

Upcycling – schon gehört? In der Modebranche werden zunehmend stylische Handtaschen oder Kleidung aus „recycelten“ Materialien wie Airbags, PET Flaschen oder alten LKW-Planen „wiederverwertet“.


Die aus Kuchl in Salzburg stammende Designerin Julia Moser (www.livingpigments.com) entwickelt nachhaltige Färbeverfahren mit Hilfe von Bakterien. Durch eine Kooperation mit dem Vienna Textile Lab (www.viennatextilelab.at) werden neue Prozessverfahren erforscht. Erste Ergebnisse sind vielversprechend, viele Fasern eignen sich für diese Art der Färbung.


Ina Kent (seit 2007 in Wien) setzt einen neuen Schwerpunkt beim Thema Nachhaltigkeit und arbeitet derzeit an veganen Ledertaschen aus Kaktus (Moonlit ed.1 ). Optisch und haptisch wird dies Leder entsprechen sagt Ina Kent, die auch noch über Baumwolle als Alternativmaterial nachdenkt.

Ucon Acrobatics vertieft seine Anstrengungen und es werden z.B. die künstlerischen Designs auf ein Material aus recyceltem PET Flaschen gedruckt.

Auch gibt es erste Versuche komplette Kleider mittels 3D Druck aus Bio-Stoffen (Maispflanzen, Sojabohnen) herzustellen (Julia Körner -

https://www.juliakoerner.com/)



Das dänische Label KINTOBE setzt ebenfalls strategisch auf recycelte Werkstoffe wie Plastik, Nylon, Polyester und setzt auch Algenschaum ein. Algenschaum wird aus überschüssigen Algen hergestellt, die aus Süßwasser geerntet werden, in dem das Ökosystem aus dem Gleichgewicht geraten ist. Überschüssige Algen können giftig und schädlich sein, wenn zu viel davon vorhanden ist. Die Algen werden mit herkömmlichen Materialien kombiniert.

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